Eingangsbereich, Küche, Ess- und Wohnbereich

 

Der Ess- / Wohnbereich und die Küche sind bereits größtenteils gefliest:

Die Wände waren zu dem Zeitpunkt noch nicht gestrichen. Ich hatte gehofft, es vorher zu schaffen, aber dann hat die Zeit doch nicht mehr gereicht. :-(

Der Bereich vor der Loggia - fertig gefliest und verfugt:

Blick in Richtung Küche:

Leider haben weder die hellen (Fashion Avorio 30 x 60 cm), noch die dunklen (Fashion Nero 30 x 60 cm) Fliesen gereicht, ich musste von beiden Modellen welche nachbestellen. Nicht nur, dass sich dadurch der Termin für die Montage meiner Küche erheblich verzögert hat, die "neuen" Fliesen waren auch noch 1 cm kürzer und 0,5 cm schmäler. Meine Fliesenleger mussten deshalb einen Teil der alten Fliesen wieder herausnehmen, um den Unterschied halbwegs ausgleichen zu können. :-(

Der Eingangsbereich - nach der Nachlieferung fertig gefliest und verfugt:

Knapp zwei Wochen später war dann auch die Küche fertig gefliest und verfugt:

Blick von der Loggia auf die Eingangstür:

Auf das schwarz geflieste Quadrat soll später mal ein Specksteinofen. Nachdem dieser doch ein paar Kilogramm wiegt, ist an der Stelle nicht der typische Fußbodenaufbau mit Ausgleichsschüttung, Holzweichfaserplatten, Fußbodenheizung und Fermacellestrich, sondern die Aussparung ab Rohbetondecke mit einer 6 cm starken Styrodurplatte ausgelegt und der Rest einfach mit Zementestrich ausgegossen.

Nochmals der Eingangsbereich:

Links die erste Tür ist die Wohnungseingangstür, dann kommt Bad und Schlafzimmer. Rechts um die Ecke geht es ins Büro und hoch in den Spitzboden.

Einen Monat nachdem die restlichen Fliesen verlegt und alles verfugt war, wurde die Küche eingebaut:

Der ursprüngliche Küchenplan wurde noch nach dem Bauplan gezeichnet. Zwar kam jemand vom Küchenhaus vorbei, um die Rohbaumaße zu nehmen, hat diese aber scheinbar nicht mit dem Küchenplan verglichen. Ansonsten hätte er festgestellt, dass meine Küchennische 39 cm breiter ist als im Bauplan eingezeichnet. Jetzt "fehlt" natürlich ein Schrank, denn das "Loch" auf der rechten Seite sieht einfach besch... eiden aus. Wäre das früher aufgefallen, hätte ich einfach einen 30 cm breiten Unterbauschrank durch einen 60 cm breiten ersetzen können. Das war jetzt natürlich nicht mehr möglich, denn dann hätte die Arbeitsplatte und die Wandverkleidung auch nicht mehr gepasst. Also habe ich mit dem Küchenhaus zusammen entschieden, die Küche von links her wie geplant aufzubauen und in das "Loch" einen 30 cm breiten "Apothekerschrank" zu stellen. Die verbleibenden 9 cm werden verblendet.

Die Küche aus einer anderen Perspektive:

Bei der Küche muss sogar ein Computerfreak wie ich zum Hobbykoch werden. ;-)

Update: Langsam wird die Küche fertig:

Nachdem zuerst ein völlig falscher "Apothekerschrank" geliefert wurde, ist nun der richtige gekommen. Allerdings waren die Löcher für die Griffe schon vorgebohrt. Deshalb musste der Schreiner einen Griff um 180° gedreht montieren. Das wird aber definitiv nicht so bleiben! (Der zweite Griff ist völlig überflüssig, da der "Apothekerschrank" aus einem Auszug besteht.)

Das Licht über der Spüle:

... wurde nachträglich montiert. Leider hatte ich keine Möglichkeit mehr, es in die Haussteuerung (EIB) zu integrieren. Für das Licht habe ich mir einen separaten Schalter in die Blende neben dem "Apothekerschrank" montiert. Alles andere wäre viel zu aufwändig gewesen.

Gegenüber der Küchennische habe ich noch eine Art Sideboard in Küchenoptik:

Hauptsächlich ging es mir um Platz für die für einen Computerfreak lebenswichtigen Elektrogeräte: Kaffeemaschine und Wasserkocher (für schwarzen Tee). ;-)

Update: Die Front vom "Apothekerschrank" wurde nochmals komplett getauscht und nur ein Griff montiert:

In das Fach über dem Backofen habe ich mir eine Mikrowelle eingebaut:

Update: Meine Essgruppe aus Rotkernbuche (massiv, geölt):

Ich wollte von Anfang an einen großen Esstisch mit wuchtigen Tischbeinen, die in die Tischplatte ragen. (Die Tischplatte misst 220 x 95 cm, die Beine 13 x 13 cm.) Kaufentscheidend waren jedoch die Stühle: Diese haben mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Nachdem sie auch die Sitzprobe bestanden hatten, war die Entscheidung ziemlich einfach. ;-)

Blick vom Eingangsbereich auf die Essgruppe:

Blick Richtung Küche:

Update: Meine Sitzgruppe (bestehend aus Couch und Sessel) und der passende Tisch im Wohnbereich:

Ursprünglich wollte ich eine dunkelbraune Ledercouch und Holzmöbel. Kurzfristig habe ich mich aber dann doch für schwarzes Leder und einen Tisch aus Rauchglas und Edelstahl entschieden. Um etwas Farbe in den Ess- / Wohnbereich zu bringen, habe ich die Wand hinter der Couch, den Sockel und die Wand hinter dem (geplanten) Holzofen in einem kräftigen rot gestrichen:

Jetzt fehlte nur noch ein passendes Sideboard für mein HiFi- / TV-Equipment. Da ich den Platz optimal ausnutzen wollte, das heißt das Sideboard genau zwei Meter lang sein sollte, die Konstruktion meinen alten Röhrenfernseher mit circa 75 kg tragen und das verwendete Material zu Leder / Aluminium bzw. Rauchglas / Edelstahl passen sollte, führte eigentlich kein Weg an einer "self made"-Lösung vorbei. Das Ergebnis ist eine Konstruktion aus Stahl und Aluminium:

Der Rahmen ist aus Stahl gefertigt. Ich hatte auch Edelstahl in Erwägung gezogen, aber der ist wesentlich teurer und auch aufwändiger zu verarbeiten. Die Böden sind aus Aluminium-Riffelblech. Das Sideboard wiegt knapp an die 100 kg und hält leicht bis zu 400 kg aus. :-) An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Olaf für den guten Tipp und an Martin für die tolle Arbeit.

Mit farblich passenden Kissen sieht die Couch gleich viel gemütlicher aus:

Update: Nachdem bei meinem alten Röhrenfernseher immer mehr Defekte aufgetreten sind, habe ich diesen im September 2012 durch einen aktuellen LED-Flachbildfernseher ersetzt:

Update: Im Oktober 2013 hat mein Laptop endgültig das Zeitliche gesegnet. Ich habe es durch einen Mini-PC ersetzt, der über HDMI direkt an meinem LED-Flachbildfernseher angeschlossen ist:

Die Gerätschaften im Sideboard von links nach rechts: meine alte Stereoanlage (die nach über 20 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert), der WLAN-Router (der gleichzeitig als Netzwerk-Switch fungiert), mein Media-Player, der neue Mini-PC und mein Blu-ray-Player.

Update: Im Juni 2014 habe ich mein HiFi- / TV-Equipment um eine Soundbar (inkl. Subwoofer) erweitert:

Der Subwoofer steht rechts neben dem Sideboard hinter einer Palme. Dort fällt er optisch kaum auf und ist akustisch nicht zu lokalisieren. :-) Soundbar und Subwoofer kommunizieren drahtlos, die Soundbar ist via HDMI bzw. TOSLINK mit den anderen Gerätschaften verbunden. Gesteuert wird mein HiFi- / TV-Equipment seit ein paar Jahren über eine Logitech Harmony 555. Damit habe ich nicht nur eine Fernbedienung für alle Geräte, sondern kann auch Szenarien programmieren.

Zwischenzeitlich habe ich Media-Player und Mini-PC durch ein Media-Center auf Basis eines Raspberry Pi ersetzt ...

 

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