DNS-Server
(Status: in Betrieb)

 

Parallel zu meinem DSL-Router läuft seit Februar 2019 ein zusätzlicher DNS-Server in meinem lokalen Netzwerk, der auf DNS-Ebene Werbung blockiert. Die Funktionsweise ist relativ einfach: Meine Endgeräte richten ihre DNS-Anfrage nicht mehr direkt an den DSL-Router, sondern an den Raspberry Pi mit 'Pi-hole'. Dieser prüft, ob eine Domäne bzw. die dazugehörige IP-Adresse auf einer Blockliste steht. Ist das der Fall, wird die Anfrage de facto verworfen und in Folge die Werbung am Endgerät nicht angezeigt. Da Werbung meist in andere Seiten integriert ist, werden diese mit 'Pi-hole' mehr oder weniger werbefrei angezeigt. :-) Zusätzlich zu den automatisch hinterlegten Blocklisten mit circa 2,8 Millionen Domänen können über eine Weboberfläche sehr einfach weitere Domänen gesperrt (Blacklist) oder auch explizit freigegeben (Whitelist) werden ...

 

Hardware:
 
Einplatinencomputer: Raspberry Pi 3B
- Prozessor: - ARM Cortex-A53 mit 4x 1.200 MHz
- Arbeitsspeicher: - 1.024 MByte DDR2-SDRAM
- System-on-Chip: - Broadcom BCM2837 (inkl. Fast Ethernet Adapter)
microSD-Karte: SanDisk Ultra; 16 GByte; Speed Class 10 / A1

 

Software:
 
Betriebssystem: Raspbian 'Stretch' 2018-11 (Kernel 4.19.66) - based on Debian GNU/Linux
 

→ Ich habe mich für das von der Raspberry Pi Foundation empfohlene und auf Debian GNU/Linux basierende Raspbian entschieden. Die Installation ist denkbar einfach: Das Image wird unter Linux oder Windows direkt auf die microSD-Karte geschrieben und kann anschließend sofort gestartet werden.

Dienste: DNS-Server: Pi-hole
 

→ Die Installation von 'Pi-hole' erfolgt über ein Shell-Skript, die Basiskonfiguration über eine Shell-Oberfläche. Anschließend steht ein Webserver zur Verfügung, über den auf alle wesentlichen Funktionen von 'Pi-hole' zugegriffen werden kann.

 

Weitere Informationen zum Raspberry Pi, zu Raspbian und zu 'Pi-hole' findet ihr über eine Suchmaschine eurer Wahl im Internet ...