Kommunikationsserver
(Status: in Betrieb)

 

Seit dem Umzug in meine Dachgeschosswohnung im September 2007 ist mein Kommunikationsserver de facto mein "Core-Server", der alle relevanten Services im lokalen Netzwerk und Richtung Internet zur Verfügung stellt:

Fileserver:
Alle meine Daten werden zentral auf dem Kommunikationsserver gespeichert, so dass ich bequem von allen Clients aus darauf zugreifen kann. Durch die zentrale Datenhaltung wird auch die Sicherung erleichtert, da ich lediglich den kompletten Datenbestand vom Kommunikationsserver sichern und nicht überlegen muss, wo welche Daten gespeichert sind.

Mailserver:
Mein Mailserver prüft im zehn Minuten-Takt alle Postfächer im Internet auf neue Nachrichten, lädt diese herunter und stellt sie lokalen Benutzer-Postfächern zu. Die Mail-Clients (zum Beispiel 'K-9 Mail' für Android oder 'Mozilla Thunderbird' für Windows) greifen nicht mehr auf das Internet, sondern über mein lokales Netzwerk auf meinen Kommunikationsserver zu.

Proxyserver:
Vereinfacht ausgedrückt ist ein Proxyserver nichts anderes als ein Vermittler zwischen dem Computer, auf dem ein Browser läuft, und dem Internet. Rufe ich zum Beispiel auf meiner Workstation meine Homepage auf, leitet die Workstation diese Anfrage nicht direkt ins Internet, sondern an meinen Proxyserver weiter. Dieser wiederum leitet die Anfrage - stellvertretend für die Workstation - ins Internet. Selbstverständlich ist die Adresse des Proxyservers nur bei wenigen Anwendungen hinterlegt, so dass Betriebssystem und Programme nicht sinnbefreit "nach Hause telefonieren" können.

Socksserver:
Mit einem Mail- und Proxyserver ist die wesentliche Kommunikation ins Internet schon sichergestellt, ein Socksserver ist nicht zwingend erforderlich. Allerdings hatte ich das Problem, dass meine Home Banking-Software nicht ausschließlich über einen http-/https-Proxyserver funktioniert. Deshalb habe ich zusätzlich noch einen Socksserver installiert. Im Unterschied zu einem Proxyserver ist ein Socksserver kein Vermittler, sondern prüft lediglich, ob ein (lokaler) Client berechtigt ist, mit einem (externen) Server zu kommunizieren. Ist das der Fall, leitet er die Anfrage direkt an den (externen) Server weiter.

Webserver:
Vereinfacht ausgedrückt, ist ein Webserver ein Server, der Informationen über das http-/https-Protokoll zur Verfügung stellt. Mein Webserver ist allerdings nicht über das Internet erreichbar, ich verwende ihn lediglich für ein kleines In
tranet. Meine Homepage hoste ich bei meinem Internet Service Provider und nicht auf meinem eigenen Server.

Nach dem Ausfall der Hardware im DualBoardSystem habe ich meinen Kommunikationsserver im November 2017 auf Basis von Standard-ATX-Komponenten neu aufgebaut ...

 

Hardware:
 
Gehäuse: Chieftec BD-02B-U3-OP; Mini-Tower; ATX; schwarz
Netzteil: be quiet! System Power B8 80+; ATX; 350 Watt
Mainboard: MSI K9NBPM2-FID (MS-7252 Ver. 1.2)
- Chipsatz: - NVIDIA nForce 430
- Graphikchip: - NVIDIA Quadro NVS 210S
- Netzwerkchip: - Vitesse VSC8601 (Gigabit Ethernet Adapter)
CPU: AMD Sempron LE-1250 'Sparta' mit 2.200 MHz; Sockel AM2
CPU-Kühler: CoolerMaster; Sockel AM2
Arbeitsspeicher: 2.048 MByte DDR2-RAM; Samsung; DDR2-800 (PC2-6400)
Festplatte: Seagate ST2000LM015; 2.000 GByte; SATA-600; 5.400 rpm; 2,5"

 

Software:
 
Betriebssystem: eisfair 2.8.15 (Kernel 3.16.65) - based on GNU/Linux

Dienste:

Fileserver: samba

Mailserver: exim, fetchmail und ipop3d
Proxyserver: squid
  Socksserver: dante
Webserver: apache