Infrastruktur im Spitzboden

 

Vor dem Ausbau stand sämtliches IT- und TK-Equipment bei mir im Zimmer. Selbst die Telefonleitung (Amtsleitung) habe ich vom Keller über den Dachboden in mein Zimmer gelegt. Splitter, NTBA und Telefonanlage waren schwer zugänglich hinter dem Schreibtisch montiert. Switch, DSL-Router und Kommunikationsserver standen im Unterbauschrank von meinem Schreibtisch. Im Rahmen der Ausbauarbeiten habe ich alle Geräte, die 24/7 (d.h. 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche) in Betrieb sind, im Spitzboden installiert.

Das komplette Equipment:

Mein "Rack":

Da ich ursprünglich nur das Patchpanel in einer 19"-Ausführung hatte und auch nicht unnötig Geld für ein 19"-Rack ausgeben wollte, habe ich ein altes Fernsehkästchen zweckentfremdet. ;-) Auf dem Kästchen steht mein DualBoardSystem (mit DSL-Router und Kommunikationsserver), gleich daneben das DSL-Modem. Eine Ebene tiefer ist das Patchpanel montiert, auf dem die komplette Inhaus-Verkabelung zusammenläuft. Rechts daneben befinden sich die AC-DC-Wandler für die Mini-ITX-Platinen vom DualBoardSystem. Wieder eine Ebene tiefer steht mein neuer 16 Port-Switch (TP-Link TL-SG1016), über den sämtliche Computer und Drucker im Haus miteinander verbunden sind.

An der rechten Seite habe ich Splitter und NTBA befestigt:

Die Amtsleitung habe ich direkt auf das Patchpanel gelegt, eine TAE-Dose war deshalb überflüssig.

An der linken Seite habe ich die Telefonanlage (Agfeo AC 14) montiert:

DSL-Router, Kommunikationsserver, Switch und Telefonanlage sind an einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (APC Back-UPS ES 400VA) angeschlossen, das DSL-Modem hängt nur am Überspannungsschutz:

Ein Blick hinter mein "Rack":

Die grünen Netzwerkkabel (CAT 7) führen ins Kellergeschoss, ins Erdgeschoss, in meine Dachgeschosswohnung und im Spitzboden links und rechts vor bis zu den Giebelwänden und bilden die Basis von meinem Local Area Network (kurz: LAN).

Update: Die Veränderungen an meinen Computer-Systemen im November 2017 und die Umstellung meines Telefonanschlusses auf Voice over IP (kurz: VoIP) im Juli 2018 bzw. meines Internetzugangs von DSL lite (784 KBit/sec im Down- bzw. 64 KBit/sec im Upstream) auf VDSL-100 (100 MBit/sec im Down- bzw. 40 MBit/sec im Upstream) im August 2018 hatte auch Auswirkungen auf die Infrastruktur im Spitzboden. Splitter, DSL-Modem und NTBA wurden durch eine Fritz!Box ersetzt, d.h. die Amtsleitung geht nun direkt zur Fritz!Box. Dort wird VoIP "entkoppelt" und für die Telefonanlage ein interner S0-Bus bereitgestellt. Der restliche Datenverkehr wird von der Fritz!Box direkt an meinen DSL-Router weitergeleitet ...

Das komplette Equipment:

Mein neuer DSL-Router und meine Fritz!Box:

Mein neuer Kommunikationsserver: